Bericht vom „Warum Israel?“ – Workshop beim Gemeinde-Israel-Kongress in Berlin am 8.11.2013

Der Workshop stieß auf ein erfreuliches Interesse. Ca. 50 Kongress-Teilnehmer fanden sich ein bein Workshop: „Warum Israel?“.

Es ging mir darum, den Teilnehmern eine Antwort darauf zu geben: Was geht uns Christen das heutige Israel an? Auf die einfache Frage: "Warum Israel?" - so der Name des Grundkurses - gibt es die einfache Antwort: "Israel? - um Gottes willen!"

Ich zeigte auf, dass sich Gott in seinem Wort festgelegt hat. Gott macht mit seinem auserwählten Volk Heilsgeschichte für die ganze Welt. ER schreibt diese in unsere Weltgeschichte hinein. Deshalb muss auch das aktuelle Geschehen unserer Zeit mit den geschichtlichen und prophetischen Aussagen des Wortes Gottes zusammen gebracht werden.

Der Grundkurs für Hauskreise und Gemeindegruppen basiert auf diesem Anliegen und greift damit ein großes Defizit unter Christen auf. In sieben Einheiten wird der heilsgeschichtliche Bogen gespannt von Gottes Berufung Abraham‘s zum Stammvater über sein Eigentumsvolk Israel, über die Sendung des Gottessohnes und dessen Erlösungshandeln am Kreuz bis hin zur Wiederkunft des Messias und Israels Bestimmung im messianischen Friedensreich. Die Geschichte der Kirche durch die Jahrhunderte mit ihrer sehr schwierigen, ja weithin feindlichen Beziehung zu den Juden sowie der anhaltende und neuerdings wieder wachsende Antisemitismus weltweit kommt ebenso in den Blick wie der gegenwärtige unlösbare Nahostkonflikt und zuletzt das Ziel: die Wiederkunft Jesu und die kommende Gottesherrschaft.

Der Kurs mit den Arbeitsmaterialien wurde inhaltlich vorgestellt und Anregungen zur Durchführung gegeben. Vom Sonderangebot an die Teilnehmer des Workshops je ein Set zum Preis von € 10,-- kaufen zu können wurde rege Gebrauch gemacht.

Eine Schwierigkeit bestand in der zeitlichen Begrenzung. Für eine Moderatorenschulung hatten wir bisher immer einen ganzen Tag angesetzt. Dabei konnten auch praktische Erfahrungen im Umgang mit dem Kurs gemacht werden. In Berlin standen aber nur 75 Minuten zur Verfügung.

Dennoch war mein Eindruck, dass viele der Teilnehmer erkannt haben: dieser Kurs eignet sich als ein wichtiges Hilfsmittel, in Gemeindegruppen oder –kreise wichtige Grundlagen zu legen für ein heilsgeschichtliches Verständnis von Gottes Handeln an und mit seinem Eigentumsvolk "Israel" und zur weiteren Beschäftigung mit dem Thema Israel anzuregen. Die Fülle der für die Heilsgeschichte relevanten aufgelisteten Bibelstellen scheint ein besonderer Vorzug des Kurses. Denn im so zugänglich gemachten wirksamen Wort Gottes scheint mir eine während der Durchführung des Kurses auf die Teilnehmer ausgehende Faszination und innere Bereicherung zu liegen. Dies erklärt auch die überwiegend sehr positiven Rückmeldungen bei den Nachgesprächen am Ende der Kurse. Ferner ermutigt gerade diese Wirkung in die Gemeinde hinein zur Werbung und Durchführung des Kurses.

Ein besonderes Geschenk hat mir Gott bei diesem Workshop in Berlin gemacht: Leo und Gaby Horredo kamen gleich am Donnerstagabend auf mich zu. Sie nahmen vor eineinhalb Jahren an einer Modoratorenschulung im Nordschwarzwald teil. Selbst eine dazu nötige Anfahrt von ca. 300 km aus Rosenheim für den Tageskurs konnte sie davon nicht abhalten. Sie wurden derart von dem Kurs überzeugt, dass sie in der Zwischenzeit in annähernd 10 verschiedenen Gemeindegruppen den Kurs moderierten. Ihr Engagement verlangte von ihnen nahezu 100 Einzelveranstaltungen während dieser Zeit.

Zu erwähnen bleibt noch, dass ich die Gelegenheit beim Schopf packte und diesem engagierten Ehepaar innerhalb des Workshops Gelegenheit bot über ihre Erfahrungen mit dem Kurs zu berichten. Sie haben das dankenswerterweise gerne angenommen und haben sich ferner bereiterklärt, innerhalb der Arbeitsgruppe „Warum Israel?“ bei CSI mitzuarbeiten.

Diesem Bericht angefügt – und kann heruntergeladen werden – ist das Manuskript meines Vortrags beim Workshop samt den Folien der Präsentation als PDF-Datei. Des weiteren Vorlagen aus der Praxis zum Programm eines Kursabends und eines Schulungtages. Ferner verschiedene Tipps sowie Links für weitere themenrelevante Websites.

Ich danke allen, die auf verschiedene Weise dazu beigetragen haben, dass dieser Workshop durchgeführt werden konnte. Besonders danke ich allen, die durch Gebet zum Gelingen beigetragen haben. Ich habe persönlich, wie auch das Ehepaar Horredo, erfahren wie sehr dieser Dienst umkämpft ist. Zweimal hätte ich während des Kongresses beinahe durch einen Unfall außer Gefecht gesetzt werden können. Beide Male ging es glimpflich ab. Der altböse Feind setzt alles dran zu verhindern, dass sein zerstörerisches Wirken in Kirche und Gemeinde bloßgestellt wird. Darum ist es auch künftig wichtig, gerade auch die Arbeit mit dem Grundkurs „WI?“ treu zu umbeten.

19.11.2013
Fritz Ehmendörfer

Nachtrag: Nach dem Workshop kam ein Chinese auf mich zu und fragte mich nach einer englischen Version des Grundkruses. Er wolle ihn ins „Chinesische“ übertragen. Dabei wäre ihm der Kurs in Englischer Version eine Hilfe. Auf Rückfrage erfuhr ich, dass es eine solche Version gibt und er hat mich dazu an Roger von Oordt verwiesen. (Beratender Vorstand von „Christen an der Seite Israels“) Ich bin leider in der dummen Situation, dass mir die Adresse des chinesischen Interessenten abhanden gekommen ist. Aber vielleicht hat er sich zum Workshop per Email angemeldet und würde durch diese Nachricht davon erfahren.

Angehängte Dateien:

Warum-Israel-Workshop-Kongress-Berlin.pdf
Warum Israel-Workshop-Gemeinde-Israel-Kongress-Folien.pdf
In-Maisenbach-durchgeführte-Moderatorenschulung–Ablauf-mit-Kursvorstellung.doc
4-Wunder-Rundbrief-April2008.pdf (Ein "Klassiker" zum Thema: "Die vier Wunder Israels" von Pinchas Lapide, Basel 1978 gekürzt)

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